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Zum Thema: Arbeitstreffen in der Bundesnetzagentur zu "12 Watt SSB"
----- Original Message -----
From: HorstGarbeDK3GV@aol.com
To: elbe-weser-runde@freenet.de
Sent: Monday, February 15, 2010 11:04 AM
Subject: 12 Watt SSB
Hi folks,
Ihr batet um einen Kommentar zu 12 Watt SSB - hier ist er. Viel Spaß damit.
73, Horschtl boy, DFI 363
Es folgt der Kommentar von Horst Garbe ( Der seit 1975 aktive CB-Funker und Funkfachjournalist ):
Dem Fortschritt in Deutschland keine Chance – bloß kein 12 Watt SSB!?
Ein Kommentar von Horst Garbe
Einseitenbandmodulation war die technische Revolution in der Sprachübertragung per Funk, die bis dahin nur per Amplitudenmodulation stattfand. Bereits in den dreißiger Jahren entwickelt erreichte SSB (Single Side Band), der Einseitenbandfunk mit unterdrücktem Träger, in den sechziger Jahren seinen Siegeszug durch den kommerziellen Funk (See- und Flugfunk) über den Amateurfunk bis hin zum zunächst nur amerikanischen CB-Funk. Die Vorteile sind eine effizientere Leistungsausbeute und vor allem die weitaus geringere zu belegende Bandbreite des Sendesignals gegenüber AM oder der sehr breitbandigen Frequenzmodulation (FM). Erst im Jahre 2002 (!) durften deutsche CB-Funker am Fortschritt teilhaben und mit dem hierzulande auf 4 Watt gestutzten SSB arbeiten. Der Weltstandard liegt indes bei 12 Watt – und die sollen jetzt endlich auch in Deutschland und Europa kommen. „Prima!“ möchte man meinen, doch eine mehr als seltsame Diskussion um die 12 Watt hat die CB-Funk-Welt ereilt.
Zahlreiche deutsche CB-Funk-Institutionen, wie die „Arbeitsgemeinschaft Funk“ (AFD) oder die „Deutsche CB-Funk-Organisation“ (DCBO) haben sich für den technischen Fortschritt ausgesprochen und befürworten die 12 Watt Regelung. Andere Institutionen, so der Deutsche Arbeitskreis für CB- und Notfunk“ (DAKfCBNF) hinterfragen den Sinn einer Leistungserhöhung. So heißt es unter anderem, dass die Befürwortung der Leistungserhöhung im Vordergrund stehe, „jedoch jede Beeinflussung durch elektromagnetische Wellen in diesem Frequenzbereich auf sicherheitsrelevante Geräte minimiert werden solle. Es sollte daher geprüft werden, ob eine Leistungserhöhung im europäischen Raum sinnvoll ist“. Franz Ahne stellt zudem als Grund für die Leistungserhöhung die größere erzielbare Reichweite bei LKW-Fahrern heraus (woher auch immer diese Ansicht stammt), um in einem Atemzug die Realität zu nennen: LKW-Fahrer funken nämlich vorwiegend in FM und AM. Tatsache aber ist, dass es schon seit Jahrzehnten in den USA die lang erprobte 12 Watt-CB-Funktechnik gibt – also nichts Neues ist. In Deutschland müssen aber die Geräte von den Herstellern beziehungsweise ihrem deutschen Vertrieb auf die deutsche Norm zurückgebaut werden. Letztendlich Kosten, die der Verbraucher, also Gerätekäufer, tragen muss! Nun mag man mitunter zu Recht argumentieren, dass CB-Funkgeräte im Vergleich mit Amateurfunkgeräten nicht immer die Hochwertigsten sind und daher bei den Endstufen auf aufwändige Oberwellenfilter verzichtet wird. Andererseits ist die Technik auch im CB-Funk nicht stehen geblieben und moderne Funkgeräte sollten die meist für Störungen verantwortlichen Oberwellen durch entsprechende Filter in Ihre Schranken verweisen.
Der Ehrenvorsitzende des DAKfCBNF, Franz Ahne, sieht sich aus seiner beruflichen Position als Fahrlehrer dazu veranlasst, auf gravierende Gefährdungen des Straßenverkehrs durch eine Leistungserhöhung und SSB zu verweisen. Zum Einen könnten die 12 Watt die Bordelektronik stören, zum Anderen die „aufwändigere“ Bedienung bei SSB (Clarifier) den Autofahrer von seinem fahrerischen Tun ablenken. (Bei der derzeitigen Regelung von vier Watt stellt dies seltsamerweise kein Problem dar.) Daher, so Ahne gegenüber der entsprechenden CEPT-Arbeitsgruppe, sollte diese dem Unterfangen der 12 Watt nicht zustimmen. Er stimmt damit gegen seinen eigenen Verband! Dieser hatte in seiner Stellungnahme darauf hingewiesen dass die Befürwortung für die Leistungserhöhung von vier auf 12 Watt in der Betriebsart SSB im Vordergrund steht. Ob nach dieser Logik nun auch Navigationsgeräte, Autoradios, mobile Telefone und anderes mehr aus Fahrzeugen verbannt werden? Und das in den USA die meisten Verkehrsunfälle wegen unaufmerksamer mobiler CB-Funker stattfinden, davon ist zumindest mir nichts bekannt!
Die „Deutsche Funkallianz“ (DFA) informiert in einer mehrseitigen Stellungsnahme durch Mathias Czaya unter dem Titel „Einwände gegen die Erhöhung der CB-Funk-Leistung auf 12 Watt“. Interessanterweise wird in einem auf der DFA-Webseite veröffentlichten Tondokument genau das Gegenteil behauptet: Die DFA habe sich nie gegen eine Leistungserhöhung in SSB ausgesprochen, vielmehr habe man nur auf die Störproblematik verwiesen, sich jedoch nicht gegen die 12 Watt gestellt. Gleichzeitig spricht die DFA in ihrer Stellungsnahme davon, dass das europäische Normungsinstitut ETSI die Ungefährlichkeit von CB-Funkgeräten mit 12 Watt SSB und die Vereinbarkeit mit Haushaltselektronik nachweisen solle. Interessanterweise macht sich die DFA hier die Wortwahl der Mobilfunkgegner zu eigen und suggeriert „Gefährlichkeit“ des CB-Funks. So kann man den ohnehin in Deutschland nicht mehr so hell leuchtende Stern des CB-Funks natürlich ganz zum Erlöschen bringen. Denn eine Antennengenehmigung erhält wohl kaum jemand, der „gefährlichen Funk“ betreibt. Ist es das, was die DFA in Ihrer Internetpräsenz meint: „DFA - Für alle, die dem CB-Funk neue Impulse geben wollen...“
Als Hauptkritikpunkte gegen die 12 Watt Sendeleistung werden elektromagnetische Störungen angegeben, wie angeblich störbare per Funk betriebene Baustellenampeln, elektronische Geräte im Haushalt, Fernsehempfang im Band I, Videogeräte und Fernsehdekoder und anderes mehr. Auch ich muss ehrlicherweise eingestehen, dass es in Ausnahmefällen zu Störungen kommen kann – keineswegs aber muss, wie einem von den Kritikern suggeriert wird. Ich bin der Auffassung, dass der Funkmessdienst keinesfalls alle paar Tage wegen des Einsatzes gegen 12 Watt Störungen Massenrechnungen gegen CB-Funker ausstellen wird. Meiner Meinung nach erfolgt hier eine absolute Überbewertung der 12 Watt-Einführung, die aber mehr zum Schaden des Rufes des CB-Funks, als zum Positiven gereicht. Denn eines ist klar, kommt es in einem Härtefall wirklich mal zu Störungen, wird der Betroffene mit Freuden darauf hinweisen, dass ja die CB-Funker sich selbst schon für die Störungen von vorne herein als schuldig erklärt haben und nicht etwa mangelnde Abschirmmaßnahmen der Unterhaltungs- und Computerindustrie die Schuld geben.
Die meisten CB-Funker betreiben ihre Funkanlagen mobil oder an Hochantennen. In beiden Fällen geht die Sendeleistung meist ausreichend entfernt von möglichen zu störenden Geräten vorbei beziehungsweise erreicht an den Geräten minimale Feldstärken. Natürlich kann es in Ausnahmen zu Härtefällen kommen, bei denen sich Störer und Gestörter entgegenkommen sollten. Dabei weis Mathias Czaya als Funkamateur, dass man allein schon mit Ferritkernen sowohl bei Lautsprecherzuleitungen als auch bei Computerkabeln (sofern sie nicht ohnehin schon mit Klappferriten versehen sind) schnell Abhilfe schaffen kann. Auch das durch die dritte Oberwelle der CB-Funkgeräte so problematische Fernsehband I spielt kaum eine Rolle mehr, da im Rahmen der bundesweiten Digitalisierung des terrestrischen Fernsehens auf den für uns CB-Funker so risikoreichen Frequenzen nicht mehr gesendet wird. Letztendlich werden sich in Härtefällen die Störungen auf sogenannte Direkteinstrahlungen in das gestörte Gerät beziehen, da Kabel- und Satellitenfernsehempfang Störungen eher entgegenwirken als umgekehrt.
Auch wird auf die Power-Line-Communication (PLC) Problematik verwiesen. Hier ist mein Standpunkt klar, die Kurzwelle wird von PLC gestört (siehe als dramatisches Beispiel den Raum Mannheim), weshalb ich schon vor Jahren den CB-Funkverbänden nahegelegt hatte, sich mit der Kurzwellenradiovereinigung ADDX und dem Deutschen Amateurradio Club (DARC) zusammenzutun, um gemeinsam gegen PLC vorzugehen. Denn nicht wir stören PLC – PLC stört uns! Offensichtlich scheint diese Problematik aber die CB-Funkverbände kaum zu interessieren.
Abschließend sei zu bedenken: Die USA betreiben 12 Watt SSB seit Jahrzehnten, das Land wurde keineswegs in ein elektromagnetisches Chaos gestürzt. Polemisch ausgedrückt: Kein Computer ließ Raketen unkontrolliert starten oder Spaceshuttles im Acker landen. Und nicht anders bei den 350.000 Funkamateuren in Europa, davon rund 75.000 in Deutschland, die immerhin im Durchschnitt mit 100 Watt (!) in SSB senden. Wenn also die Problematik der elektromagnetischen Verträglichkeit wirklich so groß wäre, wie bei den 12-Watt-Kritikern hochgespielt, dann müsste es schon längst zehntausende Prozesse bei den Funkamateuren gegeben haben und Deutschland langsam aber sicher dem Tod des privaten Funks entgegensiechen. Will man der Diskussion trotz aller Widrigkeiten etwas Positives abgewinnen, dann kann es nur das sein, dass die CB-Funk-Gerätehersteller in ihren Senderausgangsstufen hochwertige Entstörfilter als Oberwellenbremse installieren und man die Unterhaltungs- und Computerindustrie in ihre Verantwortung einer ordentlichen Abschirmung ihrer Anlagen nimmt. Keinesfalls aber kann die Ablehnung von 12 Watt SSB im Vordergrund stehen – weil andere nicht ihre Hausaufgaben gemacht haben!
Horst Garbe, DFI 363
Eingespielt: 15.02.2010
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Zum Thema: Auch "Elbe-Weser-Runde" für 12 Watt SSB im CB-Funk...
----- Original Message -----
From: Felicia Davis
To: elbe-weser-runde@freenet.de
Sent: Tuesday, February 02, 2010 12:25 AM
Subject: Pro 12Watt SSB
Internet CB-Gateways sind keine Alternative für 12Watt SSB.
Denn CB-Gateways stehen nicht flächendeckend alle 10 Qudratkilometer in Deutschland und werden es auch in einigen Jahren nicht.
MfG
Feli Davi (Joga)
Eingespielt: 02.02.2010
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Zum Thema: Stellungnahmen von DAKfCBNF, DFA und Franz Ahne zu "12 Watt SSB"
Der einsame, gefährliche Isegrim (Franz Ahne)
Er ist alt und grau geworden. Sieht aus wie ein Taliban-Kämpfer-Fürst, der sich in westlicher Kleidung auf eine Geber-Konferenz verirrt hat. Wie ein angeschossener Wolf schlich er am Donnerstag Morgen über die Flure der Bundesnetzagentur, vermied es seinen "Gegnern" oder jene, die er dafür hält, in die Augen zu schauen oder die Hände zu schütteln.
Die Rede ist von Franz J. Ahne, CB-Rufname "Isegrim". Einst gefeierter und erfolgreicher Gründer des Deutschen Arbeitskreises für CB- und Notfunk, Träger des Bundesverdienstkreuzes für seine zweifelsfreien Verdienste bei der Einigung der CB-Funk-Landschaft. Lange ists her.
Ahne ist bei der Vorbereitungstagung zum Thema Funkverträglichkeit in Mainz mit dabei, aber allerdings spricht er heute nicht für den Deutschen Arbeitskreis für CB- und Notfunk (kurz DAKfCBNF), spricht nicht mehr für den CB-Funk, sondern als "Fahrlehrer seit 1953".
Seine Einwände gegen das technische Referenzdokument, das 12 Watt PEP für AM/SSB im CB-Funk vorsieht sind ein Aufguß von teilweise technisch und sachlich falschen und völlig zusammenhanglos zusammengestellten Argumenten, die sich über weite Strecken mit den Bedenken der Deutschen Funk-Allianz (DFA) decken.
Völlig verzweifelt versuchte Ahne eine Powerpoint-Präsentation der Herstellerfirma des Baustellenwarnfunksystems als Beweis seiner Thesen gegen die Freigabe von 12 Watt SSB im CB-Funk zu bringen, zu dumm, daß die DCBO eine e-mail des Geschäftsführers genau dieser Firma, die das System baut, vorlegen kann, daß gegen 12 Watt SSB im CB-Funk keinerleie Bedenken bestehen.
Ahne mixt in seinem Papier ein wenig Verkehrsicherheit, das Verbot von Radarwarnern oder Geräten, welche die Verkehrsüberwachung verhindern könnten oder das Verbot von Handys am Steuer, um damit gegen 12 Watt SSB zu argumentieren. Nur wäre der mobile CB-Funk nach seiner Argumentation dann irgendwann ganz unmöglich. Ob er das will? Sagte er nicht immer, er spräche für den CB-Funk? Welchen CB-Funk meint Ahne?
Ruhig und sachlich trägt die anwesende CB-Industrie ihre Argumente vor. Die 12 Watt wurden gewählt, um eine Leistungserhöhung auch bei AM zu ermöglichen, wo bislang 1 Watt (Träger) erlaubt sind und in einigen Ländern bereits 4 Watt. Das wären sogar 16 Watt PEP, aber in Spanien und Polen und Italien sind bereits 12 Watt Standard. Weil man daran interessiert ist, die Standards in Europa gleich zu ziehen, hat man 12 Watt (und keine 16 Watt) gewählt.
Ob Gerüchte stimmen, daß die CB-Industrie bereits den DAKfCBNF verlassen hat, weil sie diese ewigen Streitereien einfach leid sind und ihnen ihr Geld und ihre Zeit dort zu schade sind?
Dabei weiß Franz Ahne doch genau, daß der DAKfCBNF einst die besten Erfolge erzielte, als noch alle CB-Hersteller mit dabei waren. Lang ist das her.
12 Watt in Italien, das muß man von der Industrie erfahren, der italienische Präsident Campagnoli hat seinem Generalsekretär bei der "Warschauer" Version der ECBF darüber wohl nicht informiert. Vermutlich, weil er es gar nicht weiß.
Neben Franz Ahne sitzt Bernd Böhle, der rechtmäßige Vorsitzende des DAKfCBNF und es ist ihm fast peinlich, darauf hinweisen zu müssen, daß Franz Ahne heute nicht für den DAKfCBNF spricht.
Der Vorsitzende der CEPT-Arbeitsgruppe würde Franz Ahne gerne eine Brücke bauen, vielleicht ein Nebensatz, daß es Bedenken gibt, aber die Techniker in der Bundesnetzagentur und die Vertreter von CB-Organisationen wie DAKfCBNF, DCBO oder ECBF "Brüssel", welche in der ETSI das Referenz-Dokument für den CB-Funk mit erarbeitet haben, schmettern Ahnes Einwände schon aus rein formalen Gründen ab. Es geht hier alleine um die Frage der Funkverträglichkeit.
Können 12 Watt SSB irgendwelche anderen ordnungsgemäß arbeitenden Funksysteme Stören? Glasklare Antwort, sie können es nicht. Das wurde zweifelsfrei mit total überhöhten Leistungen - der Ausgang eines Nach brenners wurde direkt an die Antennenbuchse eines Fernsehers angeschlossen bewiesen.
Bedenken, wegen der Empfindlichkeit von Kraftfahrzeugen wischt Thomas Pfannebecker vom Tisch: Hersteller wie BMW, Audio oder VW haben keine Bedenken bis 50 Watt Leistung auf einer Antenne, die an der C-Säule (hintere Säule) eines Autos montiert ist. Im CB-Funk geht es um maximal 12 Watt.
Ahne hätte doch schon bei der ETSI seine Einwände bringen sollen, geben die Damen und Herren der Bundesnetzagentur zu bedenken oder bei CEPT-Arbeitgruppe FM, aber eigentlich wurde das Thema dort schon ausgiebig diskutiert, ohne Ahne, wie ECBF-Präsident Dieter Löchter treffend bemerkt. Ahne hat man dort nicht gesehen, er setzt wie Czaya auf die falschen Leute, die bei der ETSI nichts bewegen können.
Franz Ahne als angeschossenes Tier: Solche Tiere sind gefährlich, sein CB-Rufname ist Isegrim, nicht von ungefähr. Soll man sich nun freuen, daß er in Mainz erst einmal abgeblitzt ist oder soll man eher traurig sein, daß er nicht verstanden hat oder verstehen will, daß er nur noch dem CB-Funk schaden kann, aber seinem Kind, dem DAKfCBNF nicht mehr helfen kann?
Es gab Zeiten, da war der DAKfCBNF die einzige von Bonn/Berlin anerkannte CB-Vertretung, das ist längst vor. Wenn er dahin zurück wollte, müßte er dafür sorgen, daß seine Informationen allen zur Verfügung stehen, die es interesssiert, müßte mit seinem Arbeitskreis aktiv auf alle Spieler in der Szene zu gehen und sie einladen und müßte täglich unter Beweis stellen, daß er es ehrlich meint. Doch Ahne war zu lange "alleine unterwegs", hat teilweise mit brillianten Schachzügen die Fermeldeverwaltung um den Finger gewickelt und mochte nie über ungelegte Eier sprechen, sicherte sich lieber 5x ab, bevor etwas bekannt gab. Am liebsten war es, wenn die Fachpresse berichtete, falls ihm das nicht recht war, konnte er es immer noch dementieren.
Diese Zeiten sind vorbei.
Bis wir in Deutschland mit 12 Watt in SSB legal funken werden können, dürften nach Insider-Meinung noch gut 2 Jahre vergehen, wenn es reicht. Das ist für viele CB-Funker frustrierend. Viele CB-Funker haben auch "Angst", sie müßten ihren CB-Funk wieder anmelden und dafür Geld bezahlen, bekämen aber keine Gegenleistung dafür.
Selbst wenn das verwendete Gerät 12 Watt Leistung könenn würde, würde es reichen, wenn der Hersteller eine Markierung "10 Watt" am Leistungsregler anbrächte, damit wäre der Vorschrift Genüge getan. Selbst wenn das Gerät 12 Watt Spitzenleistung bringen sollte, ist bei langem Antennenkabel und angerosteten Steckern oder älteren Antennen gar nicht mal immer sicher, ob die 10 Watt EIRP auch wirklich erreicht werden. Die 10 Watt EIRP sind übrigens eine rein deutsche Angelegenheit, vielleicht wird die EU sie irgendwann auch beseitigen, wer weiß das.
Die Welt dreht sich weiter, der CB-Funk wird sich weiter entwickeln und Franz Ahne wird das auf die Dauer nicht aufhalten können, wohl aber verzögern. Je schneller er versteht, daß er in einer Sackgasse angekommen ist und seinen Wagen wendet, desto besser für ihn. Die CB-Funk-Organisationen in Deutschland sind wachsam und werden jeden Schritt von Ahne genau beäugen. und der DAKfCBNF wird sich vorsichtig aber immer mehr von Ahne distanzieren müssen, wenn er nicht komplett untergehen will.
Ein Kommentar vom Grobian Schrottfunk alias H.G. (DCBO)
Was meint Ihr dazu? Schreibt uns Eure Meinung hier per E-Mail an "elbe-weser-runde@freenet.de". Eure Meinung wird auf dieser Webseite veröffentlicht.
Eingespielt: 30.01.2010
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Zum Thema: Auch "Elbe-Weser-Runde" für 12 Watt SSB im CB-Funk...
----- Original Message -----
From: funkfreunde-slh
To: elbe-weser-runde@freenet.de
Sent: Thursday, January 28, 2010 7:47 AM
Subject: 12 watt SSB und PC+CB-Funk
Emmelsbüll, 28.01.2010
von: Funkfreunde-slh + Crossfunk
an: Elbe-Weser-Runde
Moin Moin - CB-Funk-Kollegen,
Wir haben Eure Presse-Mitteilung, über Euer "JA" zu 12 Watt zu SSB gelesen. habt Ihr Euch mal Gedanken gemacht, was die Bundesnetz-Agentur damit bezweckt? Ab 10 Watt wird nämlich wieder Kohle (Geld) fällig. EMV-Gebühr lässt grüßen. legt doch lieber Euer Augenmerk darauf, den CB-Funk wieder attraktiv zu machen (will heißen, die neuen Medien einzubinden) .
schaut doch mal an, wer da noch funkt: die 70ger, 80ger und 90ger - alles "Alt-Funker" !!
Wir haben vor 3 Jahren den Schritt gewagt, und das Internet mit dem CB-Funk zusammen geführt. Funk mit VoIP (DSL) und CB-Gateways miteinander vernetzt. Das spricht junge Leute an, sich wieder mit dem CB-Funk zu befassen.
Wir sind auf dem Server Fun Funk tätig www.fun-funk.de und haben dort, im German + World Raum ca. 20 bis 30 CB-Gateways über ganz Deutschland verstreut, arbeiten. Die Funker um diese Gateways herum können mit allen PC-Usern (sind Leute, die keine Antenne aufstellen dürfen und nur übers Internet funken) QSO`s deutschland- und weltweit führen. Und man merkt nicht, dass das Internet dazwischengeschaltet ist.
Leute - vergeudet Eure Zeit nicht mit 12 Watt SSB, sondern öffnet Euch der Zukunft, die nicht auf Packet-Radio oder SSB liegt. Gut, viele Alt-Funker sagen, Internet habe nichts mit Funk zu tun, aber SSB ist nur was für "Oldies" - PC-Funk mit Gateways ist CB-Fortschritt und für die Jugend interessant. Also - überlegt - schaut es Euch an - und diskutiert.
73 + 55 Harald (Jacky Nordsee)
PS. mehr zum Thema und zur Technik: www.frn.dc4fs.de und www.funkfreunde-slh.npage.de
Eingespielt: 28.01.2010